FEEDBACK


Was will ich?

An meiner Geburtstagsparty (meinem Dreißigsten) fragte mich meine beste Freundin, was ich mir denn für meine Zukunft so wünsche. Diese Frage ließ mich nicht mehr los. Ich fragte mich immer wieder: „Was will ich eigentlich?“. Für mich und mein Freund waren Kinder nie ein Thema und meine Arbeit als Fachfrau Betreuung und Stationsleiterin in einem Altersheim gefiel mir auch gut. Aber mir wurde auf einmal bewusst, dass ich noch gerne etwas anderes machen möchte.

Nun saß ich vor meinem Computer und recherchierte im Internet nach neuen Berufsmöglichkeiten. Ich kam aber nicht wirklich weiter. Ich rief meine Freundin an und fragte sie, ob sie denn eine Idee hätte. Ich wusste von ihr, dass sie als Quereinsteigerin das Handelsdiplom nachholte und sie eine kompetente Laufbahnberatung im frac erhalten hatte. Sie riet mir, mich an das frac zu wenden und am nächsten Tag schon vereinbarte ich dort einen Beratungstermin.

Nach einer intensiven Zusammenarbeit mit der Beraterin wurde mir klar, dass ich mich zukünftig bei der Arbeit meinen Interessen für Informatik und Gestaltung widmen will. Mit Hilfe der Beraterin entdeckte ich die Berufe der Webmasterin und PC-Supporterin. Die Beraterin riet mir, vor dem definitiven Entscheid für die Neuorientierung ein Schnupperpraktikum als Webmasterin und PC-Supporterin zu absolvieren.

Ich hatte Glück und fand rasch eine Schnuppermöglichkeit in einem Informatikunternehmen. Sehr bald merkte ich, dass die kreative Tätigkeit der Webmasterin genau das Richtige für mich ist. Ich meldete mich kurzerhand für die Ausbildung zur Webmasterin SIZ (Schweizerisches Informatik-Zertifikat) an und absolvierte mit Erfolg den berufsbegleitenden Lehrgang.

Heute arbeite ich in der Informatikabteilung beim Bund und bin sehr glücklich dabei. Ich möchte mich bei meiner Beraterin herzlich bedanken und hoffe, dass sich durch meinen Beitrag mehr Frauen Gedanken über ihre berufliche Situation machen.

Stefanie, 32 Jahre alt 


Perspektiven aus- und aufbauen!

Als allein erziehende Mutter (geschieden) von 3 Kindern schlug ich mich mit Teilzeitstellen im Gastgewerbe durch, meistens als Servierfachangestellte. Ich habe keine Ausbildung und ich suchte im frac Unterstützung und Hilfe beim Bewerben und bei der Gestaltung des Lebenslaufes.  Da die Arbeit im Service ohne Ausbildung schlecht bezahlt ist und ich wenig Verantwortung übernehmen kann, wollte ich mich als Mitarbeiterin in einer Fabrik oder als Verkäuferin in einer Filiale bewerben. Die Beraterin unterstützte mich und zeigte mir verschiedene Möglichkeiten auf. Zusammen gestalteten wir ein Bewerbungsdossier.Momentan bewerbe ich mich bei verschiedenen Firmen und ich überlege mir nun ganz konkret, wie ich meine Zukunft gestalten kann. Durch die Beratung wurde mir klar, dass ich auch eine Nachholbildung als Restaurationsfachfrau machen kann, da mir die Arbeit im Service eigentlich gut gefällt. Durch die Beratung sehe ich meine Zukunft klarer. Ich fühlte mich verstanden. Es haben sich neue Perspektiven eröffnet. Ich danke den frac-Frauen!

Pascale, 39 Jahre, 3 Kinder, Biel


Arbeitslos - wie weiter?

Wegen meiner Arbeitslosigkeit kreisten meine Gedanken intensiv ums Thema Arbeit. Wie gestalte ich mein Bewerbungsdossier? Wie soll es weitergehen? Durch meine RAV- Beraterin erfuhr ich vom frac. Ich ging mit dem Wunsch zu einer Beratung, endlich etwas Ordnung in meine Unterlagen zu bringen und mich mit meiner aktuellen Situation auseinanderzusetzen. Da ich schon über 50 und arbeitslos bin, hatte ich im aktuellen Arbeitsmarkt zuwenig Selbstvertrauen. Ich fühlte mich überfordert. Die Gespräche mit der Beraterin zeigten mir ganz klar, dass ich dank meines Alters und meiner Lebenserfahrung viele Kompetenzen erreicht habe und sie auch umsetzen kann. Ich habe eine Ausbildung als Verkäuferin und die letzten Jahre Teilzeit in einem Grossmarkt gearbeitet. Ausserdem hatte ich als Springerin immer wieder in verschiedenen Kinderhorten gearbeitet. Die Arbeit mit den Kindern machte mir sehr viel Spass und ich konnte sehr viele Erfahrungen sammeln. Doch mir fehlte das Diplom, das mich als Kinderbetreuerin anerkannte. Schritt für Schritt überarbeitete ich in einer Beratung mein Dossier und fasste nach und nach die Entscheidung, die Ausbildung als Spielgruppenleiterin (modulare Kurse) zu absolvieren.  Durch die Gespräche mit der Beraterin kristallisierte sich heraus, dass es immer Wege und Lösungen gibt. Durch die Hilfe der Beratung konnte ich gezielt an meiner beruflichen Situation arbeiten.

Manuela, 53 Jahre, 1 erwachsene Tochter, Umgebung Biel


Überdenken der beruflichen Situation!

Eine Freundin erzählte mir vom frac, weil sie wusste, dass ich mit meiner beruflichen Situation unzufrieden bin und ich mir viele Gedanken gemacht habe über meine berufliche Zukunft. Ich suchte Unterstützung zum Thema Weiterbildung. Ich wollte mehr berufliche Sicherheit und Zufriedenheit. Die Beraterin hat mir geholfen herauszufinden, welche Weiterbildungsmöglichkeiten ich habe. Mit einem Laufbahnmosaik konnte ich mir nochmals über meine Interessen, meine Stärken und Schwächen klar werden. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Beraterin konnte ich Klarheit über meine jetzige Situation gewinnen. Nach mehreren Beratungen wusste ich, dass ich eine Weiterbildung im Bereich Personalberatung machen wollte, wo ich meine KV Kenntnisse (Diplom) gut einsetzen konnte. Zum Glück handelte es sich um eine berufsbegleitende Ausbildung. Dennoch musste ich mich zuerst neu organisieren, um Arbeit und Weiterbildung unter einen Hut zu bringen. Die Ausbildung zur Personalberaterin gefällt mir sehr gut. Es lohnt sich auf jeden Fall, weil ich jetzt hoffnungsvoller in meine berufliche Zukunft blicke. Ich kann nur jeder Frau empfehlen, die unbeantwortete Fragen zum Thema Arbeit hat, sich Unterstützung durch eine Beratung zu holen. Ich danke dem frac Team für die individuelle, persönliche Unterstützung.

Sandra, 35 Jahre, ledig, Lyss


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